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Website-Check in 15 Minuten: 10 Punkte, an denen du selbst siehst, wo deine Seite Anfragen verliert
Veröffentlicht im Juni 2026 · von Michael Czesun
Deine Website ist online, schaut eh ganz gut aus, und trotzdem kommt kaum was rein. Das liegt selten am Design. Meistens liegt es an einer Handvoll unsichtbarer Dinge, die der Besucher nie bewusst sieht, die aber drüber entscheiden, ob er überhaupt landet, bleibt und auf den Anruf-Button drückt. Ich zeig dir 10 Punkte, die du in einer Viertelstunde selbst prüfen kannst, ganz ohne Technik-Studium. Jeder einzelne kostet dich im schlechten Fall echte Anfragen, und bei den meisten siehst du in zwei Minuten, ob du betroffen bist.
Warum 10 unsichtbare Punkte mehr bringen als ein neues Design
Wenn ich eine Website anschau, die nicht performt, ist das Erste meistens nicht das Aussehen. Das Aussehen ist das, was der Kunde merkt. Die echten Lecks sind die Dinge dahinter: Lädt die Seite schnell genug, dass keiner abspringt? Findet Google sie überhaupt? Schaut der Link sauber aus, wenn ihn wer auf WhatsApp weiterschickt? Das sind keine Schönheitsfragen, das sind Anfragen-Fragen.
Das Schöne daran: Du brauchst kein Tool und keinen Entwickler, um die meisten dieser Punkte selbst zu sehen. Rechtsklick, F12, ein Blick in die Google-Suche, fertig. Ich geh die 10 Punkte der Reihe nach durch, erklär dir in Klartext warum jeder zählt, und wie du ihn in zwei Minuten selbst checkst. Wer's lieber automatisch hätte: Unten verlink ich ein gratis Werkzeug, das genau diese 10 Punkte für dich durchklopft.
Punkt 1 bis 3: Vertrauen, Tempo und Handy
1. HTTPS und das Schloss. Schau in die Adresszeile deines Browsers. Steht da ein kleines Schloss und beginnt die Adresse mit https, passt es. Fehlt das Schloss oder steht "Nicht sicher" daneben, schreckst du Besucher ab, bevor sie ein Wort gelesen haben. Google stuft solche Seiten zusätzlich runter. Das ist 2026 kein Nice-to-have mehr, das ist Grundvoraussetzung.
2. Ladezeit und Tempo. Öffne deine Seite auf dem Handy mit mobilen Daten, nicht im WLAN. Zähl mit. Wenn nach drei Sekunden noch der weiße Bildschirm da ist, hast du schon einen Teil der Leute verloren. Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet Besucher, die einfach wieder wegklicken. Die häufigste Bremse sind riesige, nicht komprimierte Bilder. Ein 4-Megabyte-Foto im Header reicht oft, um die ganze Seite lahmzulegen.
3. Mobil-Tauglichkeit. Über die Hälfte deiner Besucher kommt vom Handy, bei vielen Branchen deutlich mehr. Schau deine Seite am Smartphone an: Musst du zoomen? Schiebt sich der Text aus dem Bild? Sind die Buttons so klein, dass man danebentippt? Dann verlierst du genau dort die Mehrheit. Technisch hängt das an einem einzigen Befehl im Seitenkopf, dem Viewport. Fehlt der, schaut die Seite am Handy aus wie eine geschrumpfte Desktop-Version, und keiner bleibt.
Punkt 4 bis 6: Was Google liest und was er anzeigt
4. Der Seitentitel. Das ist die fette blaue Zeile, die in den Google-Ergebnissen ganz oben steht, und der Text im Browser-Tab. Wenn da "Startseite" oder "Home" oder der nackte Domainname steht, verschenkst du den wichtigsten Satz, den du bei Google hast. Der Titel soll sagen, was du machst und wo. "Elektriker Graz, Notdienst und E-Check" zieht Klicks. "Willkommen" zieht keine. Du siehst ihn, wenn du den Tab anschaust oder die Seite bei Google suchst.
5. Die Meta-Beschreibung. Das ist der graue Text unter dem blauen Titel im Google-Ergebnis. Den kannst du selbst schreiben, und er ist dein kostenloses Werbe-Inserat in der Suche. Lässt du ihn leer, baut Google irgendwas aus deinem Seitentext zusammen, und das ist selten überzeugend. Ein guter Satz hier, der einen Grund zum Klicken liefert, hebt deine Klickrate spürbar, ohne dass du in der Suche auch nur einen Platz nach oben rückst.
6. Genau eine klare H1. Die H1 ist die Hauptüberschrift der Seite, die oberste inhaltliche Ansage. Google und auch Vorlese-Programme nutzen sie, um zu verstehen, worum es geht. Das Problem in der Praxis: Oft gibt es entweder keine H1, oder das Theme verteilt aus Versehen fünf davon. Eine klare Hauptüberschrift, die das Thema benennt, sortiert die Seite für Google und für den Leser. Prüfen kannst du das mit Rechtsklick und "Seitenquelltext anzeigen", Strg+F, und der Suche nach h1.
Punkt 7 bis 9: Bilder, der WhatsApp-Link und Sterne bei Google
7. Bilder mit Alt-Text. Jedes Bild kann einen Beschreibungstext hinterlegt haben, den Alt-Text. Der zählt doppelt: Google liest darüber, was auf dem Bild ist (Bilder selbst kann es nicht sehen), und blinde Menschen mit Vorlese-Programm bekommen ihn vorgelesen. Fehlt er überall, gibst du Suchmaschine und einem Teil deiner Besucher gar keine Info. Das ist schnell ergänzt und bringt vor allem bei Produkt- und Referenzfotos was.
8. Die Social-Vorschau, also Open Graph. Das ist das Bild mit Titel, das automatisch erscheint, wenn jemand deinen Link auf WhatsApp, Facebook oder LinkedIn teilt. Schick deinen eigenen Link einmal an dich selbst über WhatsApp. Kommt eine schöne Vorschau mit Bild und Text? Oder nur ein nackter, grauer Link? Gerade bei Empfehlungen von Mund zu Mund entscheidet diese Kachel, ob der Link angeklickt wird. Ein nackter Link wirkt wie Spam, eine saubere Kachel wie ein echtes Angebot.
9. Strukturierte Daten. Das sind unsichtbare Zusatz-Infos im Code, mit denen du Google sagst: Hier sind Bewertungssterne, hier sind Öffnungszeiten, hier ist eine FAQ. Damit kann deine Seite in den Suchergebnissen größer und auffälliger erscheinen, mit Sternen oder ausklappbaren Fragen. Du nimmst mehr Platz ein als die Konkurrenz und ziehst mehr Blicke. Das siehst du nicht auf der Seite selbst, ein Check-Tool oder Googles Rich-Results-Test verrät es dir.
Punkt 10 und der schnellste Weg zum Ergebnis
10. Überhaupt bei Google auffindbar. Der Klassiker, der wehtut: Eine technisch saubere, schöne Seite, die Google aber ausdrücklich gesagt bekommt, sie nicht anzuzeigen. Das passiert über einen kleinen Befehl namens noindex, der bei Relaunches gern aus der Testphase stehen bleibt. Effekt: Die Seite existiert, aber bei Google ist sie unsichtbar. Den schnellsten Selbst-Test machst du so: Tipp site:deinedomain.at bei Google ein. Kommt nichts oder fast nichts, hast du ein Problem auf dieser Ebene.
Das sind die 10 Punkte. Keiner davon ist Technik um der Technik willen. Jeder einzelne ist eine Stelle, an der ein Interessent abspringt, gar nicht erst ankommt oder den Link nicht anklickt. Und das Gute: Die meisten sind in einer halben Stunde behebbar, wenn man weiß, wo man schaut.
Wenn du dir die Viertelstunde Handarbeit sparen willst, hab ich genau dafür ein gratis Werkzeug gebaut: Du gibst deine Adresse ein, und es prüft diese 10 Punkte automatisch durch und zeigt dir mit einer Ampel, wo es passt und wo es klemmt. Kein Login, keine Kreditkarte, kein Haken. Wenn du dann wissen willst, was die Punkte konkret für deine Anfragen bedeuten und in welcher Reihenfolge du sie angehst, nimm dir ein kostenloses 20-Minuten-Gespräch. Ich schau mir deine Seite an und sag dir ehrlich, ob sich was rentiert. Wenn am Ende eine neue Seite das Sinnvollste ist, findest du unter Website, wie ich das mache: einer, der's auch baut, kein Agentur-Zirkus.
Häufige Fragen
Brauche ich für diesen Selbst-Check technisches Wissen?+
Nein. Acht der zehn Punkte siehst du mit Hausmitteln: Adresszeile anschauen, Seite am Handy öffnen, deinen Link über WhatsApp an dich selbst schicken, bei Google site:deinedomain.at eintippen. Nur strukturierte Daten und der Alt-Text-Anteil brauchen einen Blick in den Code oder ein Tool. Genau dafür gibt es den gratis Auto-Check, der dir alle zehn Punkte auf einmal abnimmt.
Wie viel von dem Ganzen kann ich selbst beheben?+
Bei einem normalen WordPress oder Baukasten überraschend viel: Titel, Meta-Beschreibung und Alt-Texte stellst du selbst ein, Bilder kannst du vor dem Hochladen verkleinern. Knifflig wird es bei der Ladezeit als Ganzes, bei strukturierten Daten und beim versehentlichen noindex. Da lohnt sich oft eine Stunde von jemandem, der weiß wo der Schalter sitzt, statt stundenlang selbst zu suchen.
Mein Score ist schlecht, heißt das ich brauche gleich eine neue Website?+
Meistens nicht. Viele dieser Punkte sind Einstellungen, keine Grundsatzprobleme, und an einer bestehenden Seite in ein, zwei Stunden geradegezogen. Eine neue Seite ist erst dann das Thema, wenn die Substanz nicht mehr stimmt, also veraltete Technik, nicht mobiltauglich von Grund auf, oder seit Jahren kein Pflegezugang mehr. Im 20-Minuten-Gespräch sag ich dir ehrlich, welcher Fall du bist.
Was bringt mir der Punkt mit der WhatsApp-Vorschau wirklich?+
Mehr als man denkt. Ein großer Teil der Empfehlungen läuft heute über geteilte Links in Chats. Wenn dein Link dort als nackte graue Zeile ankommt, wirkt er wie Spam und wird seltener angeklickt. Kommt eine saubere Kachel mit Bild und Titel, schaut es nach einem echten Angebot aus. Diese eine Kachel einzurichten kostet kaum Zeit und verbessert genau die Anfragen, die über persönliche Empfehlung kommen, also die wertvollsten.
Du hast genau dieses Thema auf dem Tisch?
Sag mir, was nervt. Ich sag dir auf der Stelle, ob's geht — in einem kostenlosen 20-Minuten-Gespräch, ehrlich und ohne Verkaufsgelaber.
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